LIEBENBERG

 

 

 

Liebenberg - eine Idylle ca. 50 km nördlich von Berlin -  ist ein Ort wie viele andere im Lande Brandenburg, der mehr Sehenswertes zu bieten hat, als Touristen gewöhnlich vermuten.   

 

Neu restauriertes Schloß Liebenberg - 2004

1267 wurde Liebenberg erstmalig als „Livenberg“ erwähnt. Hans von Bredow erwarb Liebenberg und errichtete das Schloss in seiner Urform als Ritterrsitz. 

1652 kaufte Jobst Gerhard von und zu Hertefeld das Besitztum Liebenberg und widmete sich intensiv der Melioration auf den Ländereien. Zu diesem Zweck siedelte er Arbeitskräfte aus seiner Cleveschen Heimat, sowie aus den Niederlanden an.
Während der Herrschaftszeiten derer von Hertefeld, die 1867 endete, wurde das Schloss mehrfach überformt, ebenso der Park, der nach Plänen von Peter Lenné 1829 angelegt wurde und zu den schönsten in Europa zählte.

Mit dem Tod Karl von Hertefeld's erbte seine Großnichte Alexandrine zu Eulenburg unter anderem die Besitzungen Liebenbergs. 

Mit dem Namen Eulenburg verband sich fortan bis Ende des II. Weltkrieges eine starke gesellschaftliche Einbindung, besonders des Fürsten Philipp von und zu Eulenburg und Hertefeld, Graf von Sandels, zu Kaiser Wilhelm II. Dieser weilte des öfteren in Liebenberg zur Jagd.  

 

 

Liebenberg befindet sich an der B 167 zwischen Löwenberg und Liebenwalde.  

 

Die Ausfahrt vom Schloßensemble...

 

                                

Zum Ensemble gehören auch dieses alte Haus von 1698 und andere Gebäude sowie die Kirche. Die Bauschuttcontainer  und anderes Gerät und die Einrüstung des Gutshauses  (März 2002) deuten auf eine Sanierung. 

Ein Hofladen, in dem man verschiedene Bio-Lebensmittel erwerben kann, sowie ein Museum erwarten ebenfalls den Besuch von Gästen.

 

Dem Gutshaus Liebenberg ist ein Restaurant (mit Pensionsbetrieb) angeschlossen, das eine Sommerterrasse mit Blick auf den Lenné-Park hat. Es werden dort feinste Menüs und märkische Spezialitäten, Schwein am Spieß, Essen vom heißen Stein und vieles mehr angeboten.

 

   

 

Nach dem Essen (oder auch hungrig :-) kann man einen Spaziergang durch den Lenné-Park mit einem kleinen Teich machen, an den sich ein Waldstück anschließt. Man gelangt dann bis an einen kleinen See (Lindsee). 

Auf den Wiesen des Parks blühen im Frühjahr so viele Buschwindröschen, dass sie einen wunderschönen dichten Teppich bilden.

August 2004:

 

Wir waren erneut in Liebenberg und waren total überrascht, denn gerade war die Sanierung des Gutsgeländes abgeschlossen, und alles erstrahlte im neuen Glanz. Mit einigen Fotos möchte ich das illustrieren. Erkennt man das oben abgebildete alte Haus von 1698 wieder? Zum Schloß gehört noch die sogenannte "Nordische Halle" sowie eine Konzertscheune. Im Lenné-Park fand eine Skulpturenausstellung statt. Und die vielen Autos auf dem Hof erklären sich durch ein an diesem Tag stattgefundenes Oldtimer-Treffen von Autos französischer Hersteller. 

Die Sanierung erfolgte mit Unterstützung der Deutschen Kreditbank AG. Jetzt befindet sich im Schloß eine Managementschule. Aber auch Gaststätten sind zu finden sowie eine eigene Schloßkapelle.

 

Einfahrt ins Gutsgelände Das sanierte Schloss Kirche, Konzertscheune und Nordische Halle Schloss und Konzertscheune Altes Haus von 1698 Schlosskapelle Blick auf das Schloßensemble vom Lenné-Park aus

Einfahrt zum Schloß

links die Nordische

Halle, rechts das 

Schloß

Kirche, Tagungsraum und Nordische Halle

 

   Blick von der

   Kirche aus

Das alte Haus von

1698

Schloßkapelle

Blick auf das Ensemble

vom Lenné-Park aus