Stadtimpressionen

Berlin hat viel historisch Altes, viel modernes Neues, aber auch einfach altes mehr oder weniger Gepflegtes zu bieten.

 

Das ist ein altes Gemäuer, in dem aber noch viel Leben ist, das Kunsthaus Tacheles  (Rückseite) in der Oranienburger Straße. Es ist ein Ort für ungewöhnliche Veranstaltungen mit Disco, Galerien, Ateliers, Café. Das bunte Sammelsurium aus Kunst und Protestmalerei widersetzt sich standhaft der noblen Aufwertung der Spandauer Vorstadt. Die lukrative Lage sollte vergoldet werden. Heute steht das Tacheles unter Denkmalschutz. Eine geplante Neubebauung auf dem Gelände soll Rücksicht auf den alternativen Charakter nehmen

 

 

 

 

Dieses Gebäude ist alt und verfallen, doch zeigt sich auch da ein junges (Baum)Leben.

 

 

 

 

Auf der Museumsinsel wird zurzeit noch das Neue Museum wieder aufgebaut. Auf der Rückseite fand ich diese drei kopflosen Gestalten:

 

 

 

 

Weidendammbrücke über die Spree am Bahnhof Friedrichstraße mit dem deutschen Adler.

 

 

 

 

Von Weitem kaum zu sehen, ist am Brustschild des Adlers (das ebenfalls einen kleinen Adler darstellt) ein Schloss befestigt. Offenbar hat ein(e) Verliebte(r) als Zeichen seiner/ihrer ewigen Treue das Schloss angebracht. Dieser Brauch ist, wie ich lesen konnte, neuerdings verbreitet.

 

 

 

 

In Berlin ist außer ständiger Bautätigkeit auch immer ein reger Verkehr, hier auf und unter einer Brücke über die Spree:

 

 

 

 

Aber auch das Fahrrad ist stark vertreten. Dieses Fahrrad ist postgelb, gehört aber sicher nicht der Post:

 

 

 

 

In den Heckmannhöfen an der Oranienburger Straße gibt es Geschäfte, ein Theater, Galerien, Restaurants.

Dieses Logo wirbt aber nicht, wie man annehmen könnte, für Goldschmuck, sondern für erstklassige „Mode der zweiten Art" in Form von Abend-, Ball- und Cocktailkleidern der 50-er, 60-er, 70-er und 80-er Jahre.

 

 

 

 

Auch Krakeleien jeder Art findet man, hier eine nicht gerade ernst zu nehmende Drohung...

 

 

 

 

Witzbolde haben hier aus einer schmackhaften Suppe eine zum Weggießen gemacht ...

 

 

 

 

Bald ist Bundestagswahl, und schon gibt es „Trittbrettfahrer“:

 

 

 

Frei nach dem Motto: „Wer die Wahl hat, hat die Qual!“

 

 

 

 

Mittag essen wollten wir auch. Man hätte schöne Schaufenster-Sitzplätze haben können.

Diese hier waren aber absolut nicht unsere Preisklasse ....

 

 

 

Dann schon eher hier, sogar ein Schaufenster-Sitzplatz mit Frischluft ...

 

 

 

Am Ende wählten wir das Restaurant „Berliner Republik“ mit altdeutscher Küche. Das hatte Außenplätze mit direktem Blick auf die Spree und den Bahnhof Friedrichstraße.

Besonderheit des Restaurants: Jeder trifft hier auf sein Lieblingsbier – 18 Sorten frisch gezapft vom Fass – gehandelt an der hauseigenen „BROKERS BIERBÖRSE“. Denn täglich ab 18 Uhr werden die Bierpreise dem freien Spiel des (Durst-)Marktes überlassen. Je mehr Leute eine Sorte bestellen, desto weniger kostet es...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Stadtimpressionen

18.08.2009