Neues aus der Taubenkinderstube

 

Ich hatte die seit dem 03.03.2010 im Baum vor unserem

Balkon brütende Ringeltaube schon in der Woche 09 gezeigt.

Nach einem Partnerwechsel konnten wir am 15.03. ganz deutlich 2 Eier sehen.

 

 

 

 

Laut Internet brüten die Tauben erst ab April, die Brutdauer beträgt 17 Tage.

Und genau nach 17 Tagen, nämlich am 20.03.2010, konnten wir das erste Junge sehen.

 

 

 

 

 

Einen Tag später (21.03.) sahen wir, wie das Junge gefüttert wurde. Es steckte

seinen Schnabel in den der Mutter (oder des Vaters?), und die würgte

offenbar Futter (Kropfmilch) hervor und gab es an ihr Junges ab.

 

 

 

Noch einen Tag später (22.03.) war deutlich zu sehen, dass aus beiden Eiern

ein Junges geschlüpft war. Es mussten zwei Schnäbel gestopft werden...

 

 

 

... bis alle satt und zufrieden waren und ein Sonnenbad nehmen konnten.

 

 

 

 

Am 26.03. (die Jungen waren 6 Tage alt) konnte ich sie wieder schön beobachten.

 

Der Baum mit dem Taubennest steht vor unserem Haus, Autos fahren vorüber, und auf der Hauptstraße

um die Ecke fährt die Tram. Es ist also nicht übermäßig ruhig für die Taube.

Deshalb muss sie auch immer mal einen prüfenden Blick in die Umgebung werfen.

Manchmal versammeln sich Krähen, und einmal hatten diese die Taube auch attackiert.

 

 

 

 

Die Mama/der Papa (??) putzt die Kleinen…

 

 

 

 

…dann können sie wieder ein Sonnenbad nehmen und faulenzen.

 

 

 

 

Auf einmal, es geht blitzschnell, ist der Partner da ….

 

 

 

 

Der übernimmt jetzt die weitere Pflege. Wer hier nun die Mama oder der Papa ist – ich weiß es nicht.

 

 

 

 

Wieder zwei Tage später, am 28.03.2010, schaute ich nach dem Nest.

Ich bekam erst einmal einen Schreck, als ich die beiden ganz schutzlos allein im Nest sah.

Vielleicht gehört das ja zur Erziehung dazu, dass sie keinen Rundumschutz

mehr genießen.

 

 

 

Nach vielleicht 10-15 Min. ein Flügelschlag - die Taube setzte sich ein Stück weg vom Nest

auf den Baum und tat ganz unbeteiligt. Dann rückte sie ein Stück näher ans Nest, wartete wieder,

noch ein Stück näher - dann übernahm sie wieder das Nest.

 

 

 

Sie hatte Futter "getankt" und gab es nun an ihre Jungen weiter, die es sich aus ihrem Schnabel holten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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WOCHE 03

 

Aus der Taubenkinderstube...

15.-28.03.2010