BUS-REISE NACH SÜDFRANKREICH - Teil 3

 

 

Heute sind wir in Saintes-Maries-de-la-Mer, einem Ferienort am Mittelmeer,

der bei den Franzosen sehr beliebt ist.

 

 

 

Gleich am Hafen befand sich dieses schöne zweistöckige Karussell für die Kinder.

 

      

 

 

Schon von weitem sieht man die Kirche „Notre Dame de la Mer“ mit ihrem Glockenturm.

 

 

 

Der Fahrer eines Reisebusses hatte eine originelle Art gefunden, Wäsche zu trocknen :-)

 

 

 

Die Trompetenblume (Campsis), auch Klettertrompete, Jasmintrompete oder

Trompetenwein genannt, konnte man reichlich sehen.

 

 

 

Nach dem Stadtbummel unternahmen wir eine Fahrt mit einem Schiff, das eine

Nachbildung eines amerikanischen Flussdampfers war, auf der Petit Rhône entlang

eines Naturschutzgebietes. An der Anlegestelle tummelten sich Angler.

 

 

 

Unterwegs (bei leider etwas trübem Wetter) sahen wir einige Vögel, außer Möwen z.B. Graureiher...

 

 

 

...oder sehr viele Seidenreiher.

 

 

 

Auf der Fahrt zum Meer sind wir durch die Camargue gefahren.

Touristische Attraktionen sind die wildlebenden Herden der weißen Carmague-Pferde, einer nur hier vorkommenden Pferderasse, sowie die teilweise sehr großen Herden der schwarzen Camargue-Stiere.

Die Pferde sind bei Geburt relativ dunkel und erhalten ihre weiße Färbung erst ab dem Alter von ca. 5 Jahren. Die Stiere werden für die größtenteils unblutigen Stierkämpfe in den Arenen der Provence gezüchtet.

Ihr Fleisch ist eine Spezialität der provenzalischen Küche.

Pferde und Stiere leben im Freien, sie haben aber Besitzer und tragen entsprechende Brandzeichen;

es sind also keine wilden Tiere.

 

Wir sahen die Tiere allerdings leider nur vom Boot aus. Sie wurden mit Heu gelockt,

und ein Gardian ("Cowboy") behielt die Tiere gut im Blick.

 

 

 

 

 

 

 

 

Der nächste Tag empfing uns mit viel Regen am Vormittag. Wir besuchten das Kloster St.-Paul-de-Mausole,

das seit dem 19. Jahrhundert ein Hospital für psychisch Kranke ist. Dessen berühmtester Patient

war 1889-90 Vincent van Gogh. Ihm ist ein Museum im Kloster gewidmet.

 

 

 

Der Innenhof vom Kloster, den hatte van Gogh ebenfalls gemalt...

 

 

 

 

Schmuck an einer Wand im Kloster...

 

 

 

Eine Figurengruppe im Museum...

 

 

 

Rückfront des Klosters...

 

 

 

Im Anschluss besuchten wir - noch immer im Regen - den Markt von St.-Rémy-de-Provence.

 

 

 

Als letzte Sehenswürdigkeit an diesem Tag sahen wir uns das Bergdorf Les-Baux-de-Provence an,

eines der schönsten Dörfer Frankreichs in den Alpilles (Kleine Alpen).

 

  

 

 

 

Auf einem großen Plateau über dem Dorf befindet sich eine Burgruine.

Dort wurde gerade eine Theatervorführung vorbereitet.

 

 

 

Von dem Plateau aus hatte man eine phantastische Aussicht auf die Ebene und die Alpilles.

 

 

 

 

 

Auf dem Plateau sind alte Steinschleudern, Rammböcke und andere Gerätschaften nachgebildet.

 

 

 

Auch ein interessanter Friedhof befindet sich auf dem Plateau. Es sind keine Gräber, wie wir

sie kennen, es gibt ja keinen Erdboden, sondern Grabmale, mit einer großen Steinplatte bedeckt,

auf der sich allerlei Tafeln, Fotos der Verstorbenen, Blumen in Pflanzgefäßen, Engel oder

Marienstatuen und vor allem aber Blumengebinde aus glasierter Keramik befinden. Hin und

wieder sind auch Blühpflanzen zu sehen.

 

 

 

 

Kapelle „Pénitents Blancs“  (Kapelle der weißen Büßer) mit ihrer ungewöhnlichen Ausmalung

der Wände im Dorf ....

 

 

 

 

 

Eine Installation??

 

 

 

Am Abend drehten wir noch eine Runde um unser Hotel. Der Mond zeigte sich schon im Abendlicht.

 

 

 

Das Hotel liegt an der Fernverkehrsstraße zwischen Nimes und Avignon,

und da sind natürlich auch LKWs unterwegs.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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WOCHE 31

 

Südfrankreich 2011

- Teil 3 -

 

12./13.07.2011