KURZBESUCH IN PRAG - Teil 2

  

Wir besuchten den Alten jüdischen Friedhof in Prag. Allerdings kann man ihn nur sehen,

wenn man das ganze Museumspaket mit dem Eintrittspreis von 300 Kronen/Person erwirbt.

 

Der Friedhof ist einer der bekanntesten jüdischen Friedhöfe in Europa. Er geht auf die erste Hälfte des 15. Jahrhunderts zurück.

Trotz seiner kleinen Fläche (ca. 1 ha) enthält er über 12.000 Grabsteine und vermutlich die Gebeine von 100.000 Menschen,

Der Friedhof entspricht bis heute nahezu seinen mittelalterlichen Ausmaßen, da es im Ghetto keine Erweiterungsmöglichkeiten gegeben hatte.

Aus Platzmangel begrub man die Verstorbenen in bis zu zwölf Schichten, was mit den Jahrhunderten ein für heutige Begriffe fast malerisches

Auf und Ab des Erdbodens zur Folge hatte. Als letzter Toter wurde hier 1787 Moses Beck beigesetzt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rechts die Klaus-Synagoge, links die alte Zeremonienhalle

 

 

 

Man kann nur auf einem abgezäunten Weg um die Fläche mit den alten Grabsteinen gehen. Nur die Gräber, die am Wegesrand liegen,

haben auch die gewohnten Steinchen und andere Gaben zur Erinnerung, wie hier z.B. der Grabstein von Rabbi Löw (1520 - 1609).

 

 

 

Der einzige Grabstein für eine Frau ist der für Hendl Basevi (? - 1628), Gattin des kaiserlich-österreichischen Hofbankiers Jakob Basevi von Treuenberg.

Der Stein muss in den Jahrhunderten oft berührt worden sein, er war schon ganz blank.

 

 

 

Hier wird ein leckeres Mahl angeboten, geliefert vom ältesten koscheren jüdischen Restaurant Prags....

 

 

 

... dem "KING SOLOMON".

 

 

 

Stadtrundfahrt...

 

 

 

In einer Grünanlage am Hradschin, der Prager Burg, gesellten sich nacheinander drei Tauben zur steinernen Taube.

Sie scheinen das öfter zu machen, die Figur  wurde schon oft besch...

 

 

 

Ein "Zauberer" auf dem Weg zur Burg.

 

 

 

Beim Aufstieg zur Burg gesehen.

 

 

 

Im Hof des Spielzeugmuseums auf der Prager Burg stand dieser Jüngling, der eine ganz besondere Aufmerksamkeit erregte...

 

          

 

 

Das berühmte Goldmachergässchen, leider sehr überlaufen trotz des Eintrittsgeldes von 250 Kronen/Person, was man inzwischen bezahlen muss.

Entlang der alten Wehrmauer liegen die ursprünglich 18 kleinen Häuschen, die um 1540 von den Burgwächtern bewohnt wurden.
 

 

 

 

 

Wandschmuck an einem der winzigen Häuser in der Gasse.

  

 

 

Das Häuschen einer Schneiderin

 

 

 

Labor eines Alchimisten

 

 

 

Eine kleine Stube, gleichzeitig Wohn- und Schlafraum und Kinderzimmer.

 

 

 

Die Toilette,....

 

 

 

Arbeitsplatz...

 

 

 

Ein Wasserhahn auf dem Gässchen

 

 

 

Im Haus Nr. 22 arbeitete in den Jahren 1916 und 1917 Franz Kafka und schrieb hier sein Buch "Ein Landarzt".

 

 

 

Das war wohl das allerkleinste Haus....

 

 

 

 

Fenster an einem anderen Häuschen...

 

 

                  

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WOCHE 23/2013

 

27.-29.05.2013

Kurzbesuch in Prag

Teil 2