UNTERWEGS IM FLÄMING

 

  

Auf der Bischofsresidenz Burg Ziesar

 

Unter Bischof  Ludwig Schenk von Reindorf wurde die Burg Ziesar nach 1327 Residenz der Bischöfe von Brandenburg und Verwaltungszentrum

für das Bistum Brandenburg. Den bis heute bedeutendsten Umbau der Burg führte allerdings erst Bischof Dietrich IV. von Stechow (1459–1472) durch.

In seiner Herrschaftszeit entstand die Burgkapelle (geweiht 1470), ferner wurden die Wohngebäude zu schlossartigen Bauwerken umgebaut.

 

 

 

Eingang zur Burgkapelle

 

 

 

Um 1535 ließ Bischof Matthias von Jagow dem Bergfried als Zeichen der kirchlichen Nutzung der Burg die sogenannte Bischofsmütze aufsetzen.

 

Bergfried mit Bischofsmütze

 

 

 

In der Burg fand gerade eine Hochzeit statt.Das Hochzeitspaar kommt mit diesem Oldie.

 

 

 

Vor der Burg befindet sich ein Storchenturm. Der Storchenturm wurde im 15. Jahrhundert errichtet.

Er ist der letzte erhaltene Teil der ehemaligen Vorburg und neben dem Bergfried erhaltener mittelalterlicher Wehrturm.

 

 

 

Figur am Fuß des Storchenturmes, welcher auch ein Verlies beherbergte.

 

 

 

Auf dem Storchenturm war Leben im Nest! Das Storchenpaar und drei Junge sind zu sehen.

 

 

 

Uns zeigen sie nur ihr Hinterteil :-(

 

 

 

Dann fliegt der eine Storch weg, später der zweite. Sie lassen die Jungen allein zurück.

 

 

 

 

 

Der eine Junge zeigt Ansätze zu ersten Flugversuchen...

 

 

 

Den einen Altstorch entdecken wir auf dem Dach der Burgkapelle

 

 

 

Wird er jetzt wegfliegen???

(Nein, er saß noch immer da oben auf seinem Beobachtungspunkt, als wir wieder aus Ziesar wegfuhren)

 

                                                              

 

Hinter dem Burggarten finden wir das Haus Friedrichs des Großen.

Es wurde 1775 im barocken Stil für König Friedrich II. von Preußen als Reiseunterkunft errichtet, jedoch nie von ihm bewohnt.

 

 

 

Aber sein Geist lebt fort an diesem Ort...:-)

 

 

 

Auf dem Weg zur Stadtkirche Heilig Kreuz und zum ehemaligen Nonnenkloster (beides war nicht zugänglich) gab es noch unreife Früchte und Blumen zu sehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Fuß der Kirche zeigte sich ebenfalls blumiges Leben...

 

 

 

 

 

...und über der Kirche kreiste der Turmfalke, seine Jungen saßen auf dem Dach der Kirche.

 

 

 

 

 

Unser nächster Weg führte uns zur Burg Rabenstein im Fläming.

Die mittelalterliche Burganlage ist vollständig erhalten und wurde in den Jahren nach 1990 umfassend restauriert.

Heute sind in der Burg eine rustikal eingerichtete Herberge sowie eine Gaststätte untergebracht.

Auch eine Falknerei ist wieder im Betrieb, und es werden in den Sommermonaten regelmäßige Flugvorführungen durchgeführt.

Regelmäßig finden auf der Burg Mittelalterspektakel statt, in der Adventszeit wird hier ein Weihnachtsmarkt veranstaltet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Innenhof der Burg

 

 

 

 

 

Der Rittersaal

 

 

 

 

 

Vor der Burg gibt es einen sehr schönen Kräutergarten.

 

 

 

Unsere letzte Station ist das "Paradies", ein kleines Naturschutzgebiet in Dippmannsdorf.

Das Naturquellgebiet „Das Paradies“ ist ein Naturdenkmal, in dem etwa 50 kleine Quellen aus den steilen Hängen sprudeln.

Tümpel haben sich gebildet. Überall sind die Läufe der Quellen zu sehen.

Der Boden ist noch von altem Laub bedeckt, aus dem sich neues Grün reckt.
 

 

 

Beim Laufen raschelt es unentwegt im alten Laub, und wir stellen fest, dass überall kleine Kröten laufen,

die sich den Weg zum Tümpel suchen. Hier sitzt so ein Winzling auf einem Blatt.

Ein Weitergehen ist kaum noch möglich, will man nicht ständig auf die Kröten treten.

In diesem Mückenjahr werden wir auch von diesen Plagegeistern regelrecht überfallen, so dass wir flüchten!

Das Paradies entpuppte sich als Hölle!!

 

 

 

Außerhalb des Quellgebietes geht es wieder "normal" zu, und die Katzen sind zufrieden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                  

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WOCHE 29/2013

 

Unterwegs im Fläming

 13.07.2013