IMPRESSIONEN VON DIVERSEN AUSFLÜGEN

 

 

Im Oktober war ich mit einem Freund auf Tour in Polen, um Kirchen aufzusuchen,

die Schachbrettsteine an ihren Mauern verbaut haben.

 

Bei der Fahrt über Land kamen wir an dem 1972 errichteten Denkmal

für die Schlacht bei Zehden, die 972, also tausend Jahre zuvor, dort geschlagen wurde, vorbei.

siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/Cedynia

 

 

 

Mir gefiel die Mosaikarbeit, die die sich bekämpfenden Truppen zeigen.

 

 

 

 

 

Anfang November machten wir uns erneut auf den Weg. Diesmal in den Elbe-Elster-Kreis.

Dort gibt es zwei Kirchen mit schönen Gewölbeausmalungen.

Zuerst besuchten wir die Evangelische Dorfkirche in Friedersdorf, welche im 13. Jahrhundert errichtet wurde.

 

 

 

Die Gewölbemalereien im Chor der Kirche aus dieser Zeit stellen geometrische Muster dar, die der Blume des Lebens ähneln.

 

 

 

Diese Szene gefiel mir besonders: der Teufel mit dem Weihwasserkessel zieht die Seelenwaage

des Erzengels Michael nach unten. Es soll auch einen Engel gegeben haben, aber den hat man nicht mehr gefunden.

 

 

 

 

Wie bestiegen auch den Turm und sahen uns die Glocken an.

 

 

 

 

 

 

 

An der Außenmauer des Turmes war dieser Kopf vermauert.

 

 

 

Unser nächstes Ziel war die Evangelische Stadtpfarrkirche St. Marien in Herzberg/Elster.

Die spätgotische Backsteinkirche wurde in den Jahren um 1350 auf dem Fundament einer älteren Kirche erbaut, welche ebenfalls aus Backstein bestand.

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Eine Besonderheit dieser Kirche ist die Gewölbemalerei aus dem 15. Jahrhundert, welche bis heute in außerordentlich künstlerischer Qualität

erhalten ist. Die Gewölbemalereien wurden, wie in der Entstehungszeit üblich, a secco, also auf trockenem Putz ausgeführt. 

 

 

 

 

 

Martin Luther nahm 1522 und 1533 an den Schul- und Kirchenvisitationen in Herzberg teil.

Die ganzfigurigen Bildnisse aus dem Ende des 16. Jahrhunderts von Martin Luther und Philipp Melanchthon sind bis heute im Besitz der Marienkirche.

 

 

 

Eine Tafel von 1585 im Inneren der Kirche und ein Epitaph an der äußeren Kirchenmauer.

 

  

 

 

Kürzlich besuchte ich Markkleeberg (bei Leipzig), wo ich dereinst 4 Jahre im dortigen Gymnasium und dazugehörigen Internat verbrachte.

Heute hat Markkleeberg zwei Seen (Cospudener See und Markkleeberger See), die aus Tagebaurestlöchern entstanden sind

und mit weiteren bestehenden und neu entstehenden Seen das Leipziger Neuseenland bilden.

 

Diesen schönen Blick auf den Markkleeberger See konnte ich festhalten, bevor der Regen kam....

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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WOCHE 48/2013

 

Impressionen

von diversen Ausflügen

 

08.10.2013 Polen

06.11.2013 Kirchen

24.11.2013 Markkleeberg