Ein Herbsttag in den Rauener Bergen  

 

Die Rauener Berge sind nach dem Ort Rauen in Brandenburg benannt. Sie liegen südlich von Fürstenwalde/Spree

ihre höchste Erhebung ist 153 Meter hoch.

Berühmt und bekannt sind sie vor allem für die zwei großen Findlinge, den Großen und den Kleinen Markgrafenstein.

 

 

Das hier ist der Rest des Großen Markgrafensteins.

 

 

 

 

 

Da er nur noch ein Rest ist, ist er eigentlich kleiner als der Kleine Markgrafenstein.

 

Der ursprünglich 300 m³ große Stein wurde nämlich 1827 nach Plänen von Schinkel und im königlichen Auftrag

unter Leitung des Baumeisters Cantian in drei Teile gespalten.

 

Aus dem Mittelstück schuf man die große Schale vor dem Alten Museum im Lustgarten in Berlin.

Die Schale ist 75 t schwer, hat einen Durchmesser von 6,91 m, der Umfang beträgt 21,7 m.

Sie ist die größte aus einem einzelnen Stein gefertigte Schale.

Hier hat sie schon ihre "Winterhaube" auf (Foto vom 1.11.2014)

 

 

 

 

 

 

Aus einem zweiten Teil entstand der "Steinerne Tisch" samt Bänken, der ebenfalls in den Rauener Bergen aufgestellt wurde.

Auch Fontane weilte schon dort:

 

 

 

 

 

Der dritte Teil, der Rest (siehe erstes Foto), ist heute der drittgrößte Findling des Landes Brandenburg.

 

 

Und das hier ist der Kleine Markgrafenstein.

Er ist heute der größte landliegende Findling Deutschlands:

 

 

 

 

Hier einmal die Relationen zur Größe von Menschen.

 

 

 

 

Die beiden Steine bestehen aus grobkörnigem porphyrischen Granit. Sie waren ursprünglich im Gebiet von Karlshamn

im Südosten Schwedens beheimatet und wurden mit dem pleistozänen Inlandeis hierher transportiert.

 

 

Und nun noch Herbstimpressionen beim Spaziergang durch das Waldgebiet der Rauener Berge:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dann kamen wir an den Aussichtsturm mitten im Wald. Er ist 40 m hoch, und 209 Stufen sind zu erklimmen.

 

                                                  So sieht er von unten aus...                                                                     ....und so von oben.

 

  

 

 

Bei klarer Luft würde man den Berliner Fernsehturm (rechts vom Funkmast) sehen können.

Aber leider ist es dazu viel zu diesig.

 

 

 

 

 

 

Selbst in dieser Höhe ist die (Un)Sitte mit den Liebesschlössern angekommen.

 

 

 

Auf dem Rückweg erfreuen wir uns wieder an den leuchtenden  Herbstfarben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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WOCHE 44/2014

Herbsttag in den

Rauener Bergen

28.10.2014