SANDSKULPTURENAUSSTELLUNG AHLBECK 2014

TEIL 2

  

 

9  Josefsüberlieferungen

 

9A - Josef wird von seinen Brüdern verkauft

 

Jakob, der Enkel Abrahams, bekam mit seiner Frau Rachel neben 10 älteren Halbbrüdern noch zwei eigene

Söhne, Josef und Benjamin. Josef wurde schnell der Lieblingssohn von Jakob und erhielt als einziges Kind

einen bunten Rock. Dies erboste die Halbbrüder so, dass sie beschlossen, Josef an israelitische Sklavenhändler

zu verkaufen und ihn vor dem Vater als tot zu erklären.

 

 

 

 

 

 

 

9B - Jakob erhält den Rock von seinem Sohn Josef

 

Die  Brüder Josefs tränkten dessen Rock in Lammblut und übergaben ihn dem Vater,

welcher lange um seinen vermeintlich toten Sohn trauerte.

 

 

Die Sklavenhändler verkauften den nun 17-jährigen Josef an den Ägypter Potifar, den

Oberaufseher der Kämmerer und Leibwache des Pharaos.

 

 

9C - Josef deutet die Träume des Pharaos

 

Eines Nachts träumte der Pharao zwei sehr ungewöhnliche Träume. Josef war bereits für seine Traumdeutungen

bekannt und wurde zum Pharao gerufen. Er erkannte, dass Ägypten sieben ertragreiche Jahre erleben würde, doch dann

würde eine 7 Jahre anhaltende Dürre dem Land und den Bewohnern zusetzen.

 

 

 

 

9D - Josef als Vizekönig und oberster Verwalter Ägyptens

 

Zum Dank wurde Josef zum obersten Verwalter und zum Stellvertreter des Pharaos ernannt.

In den 7 ertragreichen Jahren füllte er alle Kornkammern des Pharaos zur Gänze auf.

Als die angekündigte Dürre eintrat, verkaufte Josef den Ägyptern das gesammelte Korn.

 

 

 

 

 

9E - Josef gibt seinen Brüdern Korn

 

Die Hungersnot erreichte auch die Nachbarländer, die daraufhin nach Ägypten kamen, um bei Josef Getreide zu kaufen. Darunter auch

Josefs Halbbrüder. Um sie zu prüfen, verkleidete sich Josef  und unterzog sie einer Prüfung. Die Brüder taten, was er verlangte.

Deshalb beschenkte Josef am Ende seine Brüder mit einer reichhaltigen Mahlzeit und ließ weiteres Getreide für sie aufladen. 

 

 

 

 

9F - Der gestohlene Becher

 

 Als die Brüder nach Hause aufbrechen wollen, beschuldigt der Hausverwalter von Josef die Halbbrüder, seinen Herrn bestohlen zu haben.

In Benjamins Sack finden sie tatsächlich einen silbernen Becher. Er soll ins Gefängnis, aber die Brüder beteuern Benjamins Unschuld,

und Juda bietet sich selbst als Sklave an.

 

 

 

9G - Josef vergibt seinen Brüdern und begrüßt seinen Vater Jakob

 

 

 

10 - David gegen Goliath

 

 

 

      

 

 

 

EXODUS

 

Das 2. Buch Moses besteht in seinem ersten Teil aus den Erzählungen über den Auszug der Israeliten

aus Ägypten, der Wüstenwanderung unter der Führung von Moses und den Weg in das Heilige Land Kanaan.

 

 

 

11 A - Moses im Kindbett

 

Moses Mutter, eine Hohepriesterin, wurde schwanger. Heimlich gebar sie Moses und legte ihn in ein Schilfkästchen. Sie setzte ihn am Fluss aus.

Akki, der Wasserschöpfer, zog ihn heraus, als er seinen Wassereimer eintauchte und zog Moses als sein Adoptivkind auf.

 

 

 

11B   Moses Flucht aus Ägypten

 

Moses wuchs unter Ägyptern auf, er fühlte sich jedoch stets als Hebräer. Nachdem er einen Ägypter erschlagen hatte,

der einen Hebräer bedrohte, floh er aus dem Land. In seiner neue Heimat Israel heiratete er Zippora, die Tochter

des midiantischen Priesters Jetro.

 

 

 

 

11C   Moses und der brennende Dornbusch

 

Gott er schien Moses zum ersten Mal in einem brennenden Dornbusch. Dort gab er ihm den großen Auftrag,

das Volk Israels aus Ägypten zu führen.

 

 

 

11D  Moses erstes Wunder vor dem Pharao

 

Damit der Pharao das Volk Israels gehen lässt, bedarf es einiger Zeichen. Für das erste Zeichen oder auch Wunder gebrauchte Gott

den Stab, den Moses in der hand hielt. Als Moses und Aaron den Stab vor den Pharao warfen, verwandelte sich dieser in eine

zischende Schlange. Die Weisen und Zauberer des Pharaos taten dem gleich, doch die Schlange von Moses war größer,

und somit fraß sie die Zauberer des Pharaos auf. Der Pharao verstummte. Dennoch ließ er das Volk Israels nicht ziehen.

 

 

 

 

 

11E  Neun Plagen erreichen das Reich des Pharao

 

 Die Bitte Moses und Aarons, das Volk Israel ziehen zu lassen, erwiderte der Pharao mit einer Erhöhung der Zwangsarbeiten für die Israelis.

Daraufhin ließ Gott das Land Ägypten von neun Plagen heimsuchen, die die Kinder Israels verschonen sollten.

Zuerst färbte er das Nilwasser rot wie Blut, womit die Frösche an Land flüchteten, woraufhin sich Mücken und Stechfliegen vermehrten und

Mensch und Tier plagten. In Folge brachen Seuchen aus, welche das Vieh hinwegrafften und beim Menschen Geschwüre hervorriefen.

Hagelstürme verwüsteten das Land, Heuschrecken fraßen es kahl, und zuletzt herrschte drei Tage lang Dunkelheit.

Trotz der immer bedrohlicher werdenden Plagen gewährte der Pharao nicht den Auszug der Israeliten.

 

 

 

 

 

11F  Die zehnte Plage

 

Die zehnte Plage versprach den Tod aller Erstgeborenen von Mensch und Tier. Das Volk Israels kennzeichnete ihre Haustüren mit

Lammblut, woraufhin sie verschont wurden.

Diese zehnte und letzte Plage überzeugte den Pharao und er ließ das Volk Israels ziehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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WOCHE 46/2014

Sandskulpturenausstellung

Ahlbeck 2014

Teil 2

04.11.2014