SPAZIERGANG IN ALTLANDSBERG

 

Altlandsberg ist eine Stadt im Land Brandenburg, Landkreis Märkisch-Oderland. Sie liegt östlich von Berlin 

im so genannten „engeren Verflechtungsraum“ der Bundeshauptstadt.

 

Diese Mühle ohne Flügel steht am Rande von Altlandsberg.

In der Mühle ist ein Restaurant.

 

 

 

Dieser "Hinkelstein"  liegt  auf einem kleinen Platz neben dem Rathaus von Altlandsberg.

(Ein Hinkelstein ist allerdings hochkant aufgerichtet als Mahnmal, hier ist damit die Form des Steines gemeint)

 

 

 

Das Gutshaus

Das Gutshaus Altlandsberg wurde 1882 als Wohn- und Dienstsitz für den Pächter der ehemals königlichen Domäne,

Amtsrat Heinrich Schrader, errichtet. Nach diversen Nutzungen nach 1945 (Kindergarten, LPG-Verwaltung) ist es nach einer grundhaften

 und liebevollen Sanierung seit August 2005 das soziokulturelle Zentrum in Altlandsberg.

 

 

 

Das Gutshaus gehörte zum Areal des ehemaligen Schlosses. Das gesamte Areal wird in Etappen saniert.

Das Gutshaus war das erste sanierte Objekt. Nun wurde das Brau- und Brennhaus in Angriff genommen.

 

 

 

Im März 2011 sah das noch so aus:

 

 

 

 

 

Zu dem Schlossgut-Areal gehört ebenfalls die Schlosskirche, die im Moment noch saniert wird.

1671 hatte Otto I. die Schlosskirche für die Reformierte Gemeinde errichtet.

Nach dem Schlossbrand 1757 wurde an gleicher Stelle die Schlosskirche neu errichtet, mit einem Turmbau ergänzt
und 1768 eingeweiht.

 

 

 

 

 

                                                       Eingang am Turm der Schlosskirche mit                        Otto I. von Schwerin war ab 1662 der Erzieher der

                                               dem Denkmal für Otto I. von Schwerin (1616-1679)                  Kurfürsten Friedrich (später Friedrich I.) und Karl Emil                    

 

      

 

 

Auf dem Gelände zwischen Schlosskirche und Gutshaus befand sich das Schloss, welches der Landsitz des Freiherrn Otto des I.

und Quartier der Kurprinzen war. Zum Schloss gehörte noch ein barocker Lustgarten hinter hohen Mauern und einem noch erhaltenen Löwentor.

Nach der Übernahme der Baronie Artlandsberg 1708 durch König Friedrich l. ließ er die Stätte seiner Jugend prunkvoll ausbauen.
Nach seinem Tode 1713 wurde das Schloss stillgelegt, 1757 brannte das Schloss ab.

 

Die noch vorhandene und gesicherte Kellerruine vom Nordflügel des Schlosses (siehe Foto), die überbaut zuletzt als Kornhaus genutzt wurde,

wird in der 2. Etappe der Schlossgutsanierung in die Markierung des ehemaligen Schlossgrundrisses einbezogen.

Das Schloss soll zukünftig in seiner Dimension und Ausrichtung zum Park wieder erkennbar gemacht werden.

Das Schloss selbst wird nicht wieder errichtet, jedoch der Schlosspark als barocker Lustgarten und teilweise als Naturschutzgebiet,

der Irrgarten- und Labyrinthpark sowie der Bürgeracker etabliert. 

 

 

 

Die evangelische Stadtkirche St. Marien. Sie steht nicht auf dem Marktplatz, sondern einige Meter weiter nördlich.

Sie wurde 1250 mit der Stadterweiterung (noch ohne Turm) erbaut. 1432 wurde sie bei einem Stadtbrand fast völlig zerstört.

1500 wurde sie wieder aufgebaut und mit einem Turm ergänzt. Sie hat eine Sauer-Orgel.

im 20. Jahrhundert gab es umfangreiche Sanierungsarbeiten.

 

 

 

Ein Blick in die Altstadt Richtung Marktplatz, links steht die Stadtkirche.

Der weihnachtliche Stern ist noch zu sehen.

 

 

 

Auf dem Heimweg fuhr ich von Altlandsberg aus über Mehrow nach Hause.

 

 

 

Gräser auf dem Feld

 

 

 

Hier ging ein kleiner Weg zu einem Gehöft ab. Rechts befindet sich hinter dichtem Schilf und Gestrüpp ein kleiner See.

 

 

 

Wozu das hier in der Astgabel dient, hat sich mir nicht erschlossen...

 

 

 

Langsam wird es dunkler, und ich fahre nach Hause...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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WOCHE 04/2015

Spaziergang in

Altlandsberg

18.01.2015