AN DER ODER IN REITWEIN

 

 

Bei schönen Bei schönem Wetter waren wir  wieder einmal im Oderbruch, einer Landschaft, ca. 50 km von Berlin weg, an der Grenze zu Polen.

Wir waren in Reitwein. Durch Deicharbeiten und Entwässerungsarbeiten entstand die Kulturlandschaft Oderbruch, mit ca. 80.000 ha eine der fruchtbarsten

Ackerbauregionen Deutschlands. 1717 wurde ein durchgehender Deich von Lebus bis Zellin errichtet, der das Oderbruch weitgehend hochwasserfrei machte.

Unter dem Preußenkönig Friedrich II. wurde das Oderbruch vollständig urbar gemacht.  In Handarbeit wurde 1742-1753 über eine Länge von 20,3 km dem

Oderstrom ein neues Bett geschaffen. Nach der Trockenlegung entstanden 40 neue Dörfer, die Bewohner lebten vom Fischfang und von Viehwirtschaft.

 

Hier kamen wir an einer Stelle des Deiches in Reitwein an. Auf dem Deich kann man laufen, Rad fahren, skaten usw. Nur Autos dürfen nicht darauf fahren.

 

 

 

 

Der hier fuhr trotzdem, gehörte sicher zur Deichwache oder so, sein Hund befand sich auf der kleinen Ladefläche, und er schaute dauernd neugierig umher.

 

 

 

 

Wir gingen seitlich vom Deich weg in Richtung Oder. Da sind einige kleine Gewässer, bis man direkt an die Oder kommt.

 

 

 

 

 

 

 

Das Auto stand auf der polnischen Seite.

 

 

 

An der Stelle war die Oder relativ breit.

 

 

 

Auf der Oder leben auch Schwäne.

 

 

 

 

Auch Angler sind anzutreffen

 

 

  

Über uns zogen verschiedene Vögel vorüber, z.B. Kraniche

 

    

 

 

… aber auch Wildgänse und ein Bussard.

 

    

 

 

Auch die beiden Schwäne wechselten den Standort…

 

 

 

 

Wir gingen dann auf dem Oderteich entlang (rechts ist die Oder).

 

 

 

Der Streifen zwischen dem Deich und der Oder ist recht breit, dazwischen immer etwas Wasser...

 

 

 

Hier waren offenbar Biber am Werk....

 

 

 

1947 war ein zweifacher Deichbruch, durch den das ganze Oderbruch überflutet wurde. 20.000 Menschen waren betroffen,

60.000 ha Land standen unter Wasser.

Im Juli 1997 wurde an der Oder der höchste Wasserstand der Geschichte erreicht. Ein Dammbruch wurde verhindert.

 

 

Wir laufen auf dem Deich weiter, aber jetzt auf dem Gras, der asphaltierte Deich ist erst einmal zu Ende,

nur unterhalb des Deiches ist noch die asphaltierte Straße für Radler.

 

 

 

 

 

Hier kann man Rast machen. Man hat einen Blick auf über die Landschaft auf den

Reitweiner Sporn (im Hintergrund), einen bewaldeten  Höhenzug.

 

 

 

Wir kamen nun an einen anderen Deichabschnitt. Auch hier sieht man den Höhenzug, an dem der Ort Reitwein liegt.

 

 

 

 

Blick von der Oder aus auf Reitwein...

 

 

 

An dieser Stelle überquerten am 2. Februar 1945 Soldaten der 8. sowjetischen Gardearmee die Oder:

 

 

 

 

1975, 40 Jahre später, besichtigten Botschafter aus 40 diplomatischen Vertretungen in der DDR diesen historischen Ort.

Für sie wurde eigens diese Treppe errichtet, die deshalb den Namen „Diplomatentreppe“ trägt.

Der da auf der Treppe steht, ist aber kein Diplomat, sondern mein Mann :-)

 

 

 

 

Auch hier sind Angler unterwegs….

 

 

 

 

 

 

Der Deichabschnitt ist an dieser Stelle etwas anders als sonst, denn hier stehen Bäume entlang des Deiches.

Damit deren Wurzeln nicht bis zum Wasser gelangen, wurde in der Mitte des Deiches eine Spundwand eingezogen.

 

 

 

 

 

 

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WOCHE 08/2015

An der Oder in

Reitwein

15.02.2015