KLEINE SCHLÖSSERTOUR AM RANDE DES ODERBRUCHS

 

 

Wieder waren wir im Oderbruch und besuchten drei Schlösser, die wir zwar alle schon kannten,

aber die uns immer wieder gefallen.

 

Schloss Wulkow 

 

Das Schloss hat eine lange Geschichte und viele Eigentümerwechsel hinter sich. Von 1361-1646 war es im Besitz

der Familie von Schapelow, ab 1825-1945 Familienbesitz derer von Brünneck. 1912 Erweiterung und Umbau zu einem

zweigeschossigen Gutshaus. 1992 Verkauf und Sanierung.

Ab 1994 ist es das Parkhotel "Schloss Wulkow"

 

 

 

Links vom Schloss der Dorfteich.

 

 

 

Und hier beides auf einem Foto....

 

 

 

 

Wulkow gehört zur Gemeinde Neuhardenberg. Das ist nur wenige Kilometer entfernt.

Neuhardenberg hat ebenfalls ein Schloss und einen wunderschönen Park dazu.

 

 

Schloss Neuhardenberg

 

Mehr zur langen und wechselvollen Geschichte des Schlosses kann man auf Wikipedia nachlesen.

Heute gehört das Schloss der Stiftung Schloss Neuhardenberg GmbH. Sie ist eine hundertprozentige

Tochter des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes. 

 Die Stiftung veranstaltet seit 2001 ein Kulturprogramm mit Theaterproduktionen, Musik, Lesungen, Debatten und Ausstellungen.

 

 

Die linke Seite des Schlosses

Das barocke Schloss baute Karl Friedrich Schinkel klassizistisch um.

 

 

 

 

 

Besonders beeindrucken mich die schönen alten Bäume des Schlossparks.

Die Umgestaltung des anschließenden Landschaftsgartens besorgte 1821 Hermann von Pückler-Muskau 

unter Mitwirkung von Peter Joseph Lenné.

 

 

 

 

 

 

 

Eine wunderbare alte Eiche...

 

 

 

 

 

Zum Ensemble gehört auch die wesentlich von Schinkel entworfene Kirche.

 

 

 

Leider gibt es mehrere alte Bäume, die von Verliebten beschädigt wurden.

 

 

 

 

Hier wächst Neues aus dem alten Baum...

 

 

  

Das Schloss von der Rückseite, ein herrlicher Anblick.

 

    

 

 

Die Vorderansicht (im Gegenlicht)....

 

    

 

 

Die Schinkel-Kirche, in die wir leider nicht hinein konnten, Sie ist sehr schön saniert worden.

An der Rückfront befindet sich das Mausoleum für den preußischen Staatskanzler Karl-August Fürst von Hardenberg

sowie der Friedhof der von Hardenbergs. Auch Carl-Hans Graf von Hardenberg, der an den Vorbereitungen des Hitlerattentats

am 20. Juli 1944 aktiv beteiligt war, hat dort seine letzte Ruhe gefunden.

 

 

 

 

Er wartete geduldig auf seine Herrchen, die sich die Grabstätten der von Hardenberg ansahen.

 

 

 

Schloss Gusow

 

1648  erwarb Oberst Derfflinger die Besitzungen Gusow-Platkow, er ließ ein Herrenhaus errichten.

1724 kaufte Heinrich Karl von Marwitz die beiden Dörfer. 1745 fiel das Erbe an seine Tochter Sophie Amalie,

verheirat mit Otto Christoph Graf von Podewil. Nun entstand ein barockes Schloss mit einem barocken Garten.

1804 fiel das Erbe an die sächsische Familie von Schönburg, das Schloss war jetzt Jagd-, Sommer- und Witwensitz.

1830 wurde das barocke Schloss im klassizistischen Stil überformt.

1870-1873 erfolgte eine erneute Überformung. Die zweigeschossige Anlage ist dem englischen Burgen und

Landhausstil nachempfunden.

1992 verkaufte die Gemeinde das Schloss, das zu der Zeit einen "morbiden Charme" ausstrahlte, an das

Berliner Architektenehepaar Engelhardt. Heute ist es ein Museum mit Zinnfiguren und Brandenburg-Preußischer Geschichte,

es bietet auch ein Restaurant und Übernachtungsmöglichkeiten sowie Heiraten und andere Events.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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WOCHE 09/2015

Kleine Schlössertour

am Rande des Oderbruchs

27.02.2015