EIN PAAR TAGE IN DER ALTEN HEIMAT

 

 

Markkleeberg

 

 

Aus Anlass "50 JAHRE ABITUR", das ich an der Rudolf-Hildebrand-Schule in Markkleeberg abgelegt habe, fuhr ich dorthin

und blieb ein paar Tage dort. Mit einer Freundin besuchte ich noch einige Orte in der Nähe, die sich in den letzten 25 Jahren

sehr zu ihrem Vorteil verändert haben und noch weiter verändern werden.

 

 

Am Markkleeberger See, einem neu entstandenen Tagebausee, am frühen Morgen...

 

 

 

 

Die Kühltürme vom Kraftwerk Lippendorf (gezoomt) in der Morgensonne

 

 

 

Im Rahmen unserer Abi-Feier machten wir eine Schiffstour über den Markkleeberger See und über eine Schleuse weiter über

den Störmthaler See. Dieser ist auch ein Tagebausee. Die beiden Seen gehören zum Leipziger Neuseenland.

https://de.wikipedia.org/wiki/Leipziger_Neuseenland

 

In etwa an der Stelle, an der die Magdeborner Kirche einst stand, wurde das Kunstprojekt VINETA errichtet.

Mit einer Traufhöhe von 15 Metern gilt sie derzeit als höchstes schwimmendes Bauwerk auf einem deutschen See.

In ihrer historischen und ästhetischen Einmaligkeit bildet die 'schwimmende Kirche' einen ganz besonderen Veranstaltungsort

für Hochzeiten, Kulturveranstaltungen und exklusive Events.

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An einem anderen Tag fuhren wir zur Halbinsel Magdeborn am Störmthaler See. Dabei konnte ich VINETA in kürzerer Entfernung sehen.

 

 

 

Wir schauten uns auch das LAGOVIDA an – das Ferienresort am Störmthaler See

 

 

 

 

 

 

 

 

Im herrlichen Agra-Park in Markkleeberg, den ich noch sehr gut aus meiner 4-jährigen Internatszeit kenne.....

http://www.markkleeberg.de/de/kultur_tourismus/sehenswertes/parks_gaerten/agra-Park.html

 

 

 

 

 

 

Im Hintergrund der "Liebestempel", wie wir ihn damals nannten :-)

 

 

 

Einsam auf weiter Flur...

 

 

 

Das weiße Haus

 

 

 

Blätter der gelben Rosskastanie, einem nordamerikanischer Vertreter der Rosskastanien 

 

 

 

 

Kahnsdorf

 

1767 wurde das ehemalige Rittergut Kahnsdorf an die Leipziger Gelehrtenfamilie Ernesti verkauft.

Jetzt ist das Herrenhaus ein schönes Restaurant.

 

 

 

 

Neben dem Herrenhaus steht das Schillercafé.

Am 1. Juli 1785 lud der an der Leipziger Universität lehrende Professor für Theologie, Johann Christian Ernesti, Christian Gottfried Körner (Vater Theodor Körners)

und Friedrich Schiller nach Kahnsdorf ein. Schiller und Körner verband seit diesem Treffen eine innige Freundschaft, welche Schiller zu seiner

weltberühmten Ode „An die Freude“ inspirierte. Mit dem Treffen in Kahnsdorf begann für Schiller eine positive Wendung in seinem Leben.

Auch Felix Mendelsohn Bartholdy besuchte die Familie Ernesti mehrmals in Kahnsdorf und fand hier Ruhe und Entspannung.

 

 

 

 

 

 

Seerosen auf dem Teich vor dem Herrenhaus...

 

 

 

... und unter der kleinen Brücke

 

 

 

 

 

Im Dorf gesehen...

 

 

 

Ein gut geschnittener Efeubaum...

 

 

 

 

 

An der Kirche von Kahnsdorf ein sehr wahrer Spruch von Schiller (mit Schreibfehler) ...

 

 

 

 

Dreiskau-Muckern

 

 

 Dreiskau-Muckern sollte wie viele andere Orte der Braunkohleförderung weichen. In den 80er Jahren begann die planmäßige Umsiedelung der Bewohner.

Als nach der politischen Wende in der DDR 1989 die Zukunft des Tagebaus in Frage stand, verstärkte sich der Widerstand gegen die Devastierung des Ortes.

1993 wurde entschieden, dass Dreiskau-Muckern als Ortschaft bestehen bleibt.

Von den vormals über 500 Einwohnern lebten zu diesem Zeitpunkt nur noch etwa 50 im Ort.

 

Das Dorf wurde und wird noch weiter saniert. Dadurch stieg in den Folgejahren die Bevölkerungszahl wieder deutlich an und, da vor allem junge Familien nach

Dreiskau-Muckern zogen, war der Altersdurchschnitt mit etwa 30 Jahren sehr niedrig.

 

 

 

 

 

 

Eine große Tafel an einem Haus...

 

 

 

 

Güldengossa

 

 

Güldengossa ist ein kleiner Ort in der Nähe des Störmthaler Sees.

Über Jahrhunderte wurde Güldengossa durch sein Rittergut geprägt, dessen Besitzer im 18. Jahrhundert ein repräsentatives Schloss

im Barockstil errichten ließen. Das Schloss dominiert den Ort bis heute.

 

Eingang zum Schlosspark mit Schloss und Orangerie

 

 

 

Wir wurden von Schwänen und Enten empfangen.

 

 

 

 

 

 

 

Das Schloss

 

Das Schloss Güldengossa ist seit einigen Jahren das Stammhaus der Geiger Edelmetalle geworden. Damit vereinigt das Schloss jetzt den

Stil des Barocks, das historische Ambiente, das Flair eines grünen und blühenden Parks mit dem Angebot an Edelmetallen wie Silber und Gold.

Das Schloss wird auch zunehmend für Ausstellungen und kleine Konferenzen genutzt.

Im Sommer wird die Orangerie zu einem sehr schönen Café. Dort tranken wir unseren Kaffee im Schatten hoher Bäume und mit Blick auf einen Teich.

 

 

 

Blüten am Johanniskrautstrauch

 

 

 

 

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WOCHE 29/2016

In der alten Heimat

24.-27.6.2016

 

hörten wir jede Menge Gänse, die

 

 

 

Bah