SCHLÖSSERTOUR DURCH DIE LANDKREISE

Oberspreewald-Lausitz (OSL), Landkreis Dahme-Spree (LDS) und Elbe-Elster (EE)

 

 

TOUR 2

 

Hier zeige ich einzelne Fotos vom 2. und 3. Tag, jedoch längst nicht alle,

sonst würden die Fotos für ein ganzes Jahr reichen :-)

 

 

 

Landkreis OSL

 

 

Das Herrenhaus Mallenchen

Ursprünglich als Gutsgebäude im Jahr 1787 erbaut, wurde es im Laufe der Jahre mehrfach verändert und umgebaut.

 

 

 

Das Herrenhaus Groß Jehser, auch Schloss genannt

 

Großer zweigeschossiger Fachwerkbau unter hohem Mansardendach. Es wurde 1791 auf

gut erhaltenen barocken Kreuzdeckengewölbekellerräumen erbaut.

Die hier seit 2009 wohnenden Besitzer stellen das Haus auch für Veranstaltungen zur Verfügung.

 

 

 

Die Herrschaftskirche von Groß Jehser mit dem aus Feldsteinen erbauten Wehrturm aus dem 13. Jahrhundert

 

 

 

Schloss Zinnitz

 

Das Schloss ist ein klassizistisches Bauwerk. Es gehört zu den Baudenkmalen in Calau und wird heute u. a.

als Architekturbüro und Wohngebäude genutzt.

 

 

 

 

 

An der rechten Seite befindet sich ein klassizistischer Belvedereturm

 

  

 

 

Das Schloss von der Nordseite

 

 

 

 

Landkreis LDS

 

 

Schloss Beesdau

 

In Beesdau gab es einst ein Rittergut. 1841 wurde das Gut von Johann Gottlieb Koppe erworben.

Der ließ dieses gotische Schloss erbauen, welches nach 1945 als Kulturhaus diente.

Heute hat es einen privaten Besitzer.

 

 

 

Der Treppenturm mit Wasserspeiern

 

  

 

 

Schloss Zieckau

 

1854 wurde es von Oswald Woldemar von Thermo als Jagdschloss im spätklassizistischen Stil italienischer Villen

der Stülerschule erbaut. Es hatte danach diverse Besitzer. Nach 1945 befanden sich diverse öffentliche Einrichtungen in dem Gebäude.

Heute steht das Schloss unter der Verwaltung der Stadt Luckau.

 

 

 

Jesus kommt - an der Kirche in Zieckau

 

 

 

 

Schloss SINNtrotz in Gehren

 

Die ehemalige Jakobsmühle war um 1902 von General von Etzdorf zu einem Schloss umgebaut worden. Die Gehrener Anlage diente

 zu DDR-Zeiten als Schulungs- und Erholungszentrum der Handwerkskammer und stand nach der Wende lange leer.

1997 kaufte Graf Sinntrotz das Schloss.

http://www.lr-online.de/regionen/spreewald/luckau/Fuer-Graf-Sinntrotz-hat-das-Schloss-seinen-Sinn-verloren;art1062,842121

 

Heute ist das Akademie für Bildende Kunst und Kunsthandwerk.

 

 

 

 

 

Ein Teil der Anlage von der Rückseite aus gesehen...

 

 

 

Schlossruine Bornsdorf

 

Die Burg wurde im 13. Jahrhundert erbaut und 1353 erstmals im Besitz der Familie von Rabiel erwähnt. Hiernach ging der Besitz 1439

an die Familie von Buxdorf über und 1489 an Götz von Wolfersdorf. Im 16. Jahrhundert erfolgte ein Neubau des Schlosses mit Rundturm.

1734 wurde das Schloss durch Caspar Sigismund von Langen zur Dreiflügelanlage ausgebaut. Mitte des 19. Jahrhunderts erfolgte die Überformung 

des Turmes mit einem neugotischen Zinnenkranz. Der Besitz wechselte 1840 an Familie von Thermo und 1922 bis zu seiner Enteigung an Friedrich von Arnim.

Hiernach zogen Vertriebene in das Schloss ein. Leider verfiel das Schloss zusehends und wurde 1967 teilweise abgerissen.

Heute sind nur Teile der Ringmauer sowie der Turm erhalten.

 

 

 

 

 

Landkreis EE

 

 

Schloss Sonnewalde

 

Ursprünglich stand hier das Schlossensemble der Grafenfamilie zu Solms aus dem 16. Jahrhundert.

1947 fiel das Hauptschloss (siehe Foto) einem Brand zum Opfer.

 


 


Erhalten geblieben ist das Vorderschloss mit seinem imposanten Renaissanceportal (16. Jahrhundert) und dem angrenzenden Schlosspark.
 

 

 

Portal am Vorschloss

 

 

 

Wappen der Grafschaft Solms

 

 

 

Zum Schloss gehören die Parkanlage, Teiche, Nebengebäude, Wehrturm und Stadtmauer (teilweise erhalten) sowie Friedhof der Grafschaft

 

 

 

Wehrturm

 

 

 

 

TOUR 3

 

 

Landkreis EE

 

 

Friedersdorf (bei Sonnewalde)

Alter Brunnen

 

 

 

Trebbus - Passender Name des Gasthauses

 

 

 

Schloss und Park Stechau

 

Das spätbarocke Schloss stammt aus dem Jahre 1757. Ein prächtiger Garten gehört zum Barockschloss Stechau, und nach der Renovierung

 erstrahlt er in seinem ursprünglichen Glanz. Die kleine, aber feine Anlage bildet mit Blumenrabatten und einem romantischen kleinen See

die perfekte Kulisse für entspannte Spaziergänge. Die regelmäßig stattfindenden öffentlichen musikalischen Darbietungen tragen zur

besonderen Atmosphäre  des Kleinods bei.

 

Eigentümer der schönen und gepflegten Anlage ist Dr. Bardia Khadjavi-Gontard, der  1990 den ehemaligen Familienbesitz,

der 1945 enteignet worden war, erwarb. Er dachte an die 100jährige Familientradition der Gontards in Stechau und beschloss,

den Familienbesitz wiederaufzubauen. Ur-Ur Großvater Adolph Andreas Friedrich Gontard (1834-1909),

ein Rittergutsbesitzer auf Mockau bei Leipzig, begründete die Tradition, als er Schloss Stechau für seinen ältesten Sohn erwarb.

https://www.welt.de/print-welt/article550916/Ihre-Tradition-ist-den-Gontards-Millionen-wert.html

 

 

 

 

Rückfront mit Sicht auf den Park

 

 

 

Verschiedene Tiere, auch Wild, konnte man sehen.

 

 

 

Die Hölderlin-Stele

 

Der Dichter war einst Hauslehrer bei der Familie Gontard in Frankfurt (Main) und verliebte sich in die Hausherrin Susette Gontard.

 Sie war die große Liebe des Dichters, der sie als „Diotima“ in seinen Gedichten und in seinem Roman "Hyperion" verewigte.

Romeo und Julia in Frankfurt: Zwei Jahre lang tauschten Friedrich Hölderlin und Susette Gontard heimlich Briefe aus.

Als Gontard von der Beziehung seiner Frau zum Erzieher des Sohnes erfuhr, musste Hölderlin seine Tätigkeit im Haus des Bankiers beenden.

Susette starb 1802 an Röteln, Hölderlin wurde darüber verrückt, lebte jedoch noch bis 1843.

http://www.fembio.org/biographie.php/frau/biographie/susette-gontard/

 

 

 

 

Baumpilz an einem Baum im Park

 

 

 

Kirche in Stechau

 

 

 

Lebusa

 

Bockwindmühle

 

 

 

Schloss Lebusa

 

Im 18. Jahrhundert wurde unter Moritz Friedrich von Milkau, General von August dem Starken, das Schloss in seiner heutigen Gestalt

sowie nach Plänen von Pöppelmann die mit einer Silbermann-Orgel ausgestattete Kirche errichtet. Die Familie von Bodenhausen

überformte im 19. Jahrhundert noch einmal das Schloss und ließ die wesentlichen Gebäude der Gutsanlage errichten.

 

 

 

Pöppelmann-Kirche

 

 

 

Südlich vom Schluss befindet sich das Schlossgut Lebusa (Historischer Gutshof).

Mittelpunkt der Anlage sind die Pferdeställe, die heute die wesentliche Nutzung des Gutshofes ausmachen.

Wir haben im Freien ein einziges Pferd gesehen, das uns aber eine gute Show gezeigt hat :-)

 

 

 

 

 

Bockwindmühle in Schönewalde

 

 

 

Öfter konnten wir die Staubwolken hinter landwirtschaftlichen Maschinen sehen....

 

 

 

 

 

Archiv 2016

 

Archiv 2015

 

Archiv 2014

 

Archiv 2013

 

Archiv 2012

 

Archiv 2011

 

Archiv 2010

 

Archiv 2009

 

Archiv 2008

 

Archiv 2007

 

Archiv 2006

 

Archiv 2004/2005

 

 

 

 

WOCHE 40/2016

Schlösser-Tour 2

27./28.09.2016

 

 

 

 

 

An der Gedächtniskirche

Bah