IM ODERBRUCH UNTERWEGS

 

 

Endlich wurde wieder einmal ein schöner Tag angesagt, der uns in die Natur lockte...

Nicht zum ersten Mal zog es uns in das geliebte Oderbruch.

 

Auf dem Weg zur Oder konnte man die Dorfkirche von Neuküstrinchen sehen,

die wegen ihres mächtigen Backstein-Baukörpers auch "Dom des Oderbruchs" genannt wird.

 

 

 

Die Kirche von der Ostseite

 

 

 

Noch nie waren wir in der Kirche, diesmal bogen wir ab nach Neuküstrinchen und waren positiv überrascht,

als sich die Kirchentür öffnen ließ. Das ist heute fast nie mehr bei Kirchen möglich, wenn nicht gerade eine Veranstaltung darin stattfindet.

 

Die Kirche entstand 1878 bis 1880 anstelle eines bescheideneren Vorgängerbaus aus Fachwerk, der etwa einhundert Jahre zuvor

 im Zuge der Kolonisation des Oderbruchs im Auftrag des preußischen Königs errichtet wurde.

Das langgestreckte Kirchenschiff mit den beiden weitausladenden Querhäusern bietet sehr vielen Leuten Platz.

 

 

..

 

 

 

 

Farbspiel am Fuß der Kanzel durch die bunten Glasfenster .

 

 

 

 

 

Das Oderhochwasser von 1947 überflutete 60 000 Hektar des Oderbruchs.

An dieser Mauer am Ausgang der Kirche ist ersichtlich, bis wohin das Wasser gestiegen war.

 

 

 

Unsere nächste Station war die sogenannte Europabrücke in Bienenwerder.

 

Dorthin führt eine Straße von Neurüdnitz zur Oder.

Ein Parkplatz ist vorhanden, und der Oder-Neiße-Radweg führt hier vorbei.

Am Parkplatz steht dieser schöne Baum.

 

 

 

Gegenüber fließt das Wasser eines Armes der alten Oder...

 

 

 

Diese Bäume wurden offenbar von Bibern bearbeitet, obwohl sie ein ganzes Stück weg vom Wasser auf der Wiese stehen.

Möglicherweise war die Wiese überschwemmt, und die Biber zogen sich dorthin, konnten ihr Werk aber nicht zu Ende bringen.

 

            

 

 

 

 

 

 

Das ist die Brücke nach Polen, die aber noch immer nicht benutzt wird.

 

 

 

Das Gelände ist mit einem Zaun abgesperrt, durch den ich fotografiert habe.

 

 

 

Neben den Brückenpfeilern dieser 1955 neu gebauten Brücke sind noch Reste alter Brückenpfeiler zu sehen.

Auf einem davon wachsen inzwischen Sträucher....

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auf dem Deich

 

 

 

Über Zäckeritzer Loose fuhren wir nach Zollbrücke.

Auf einem Feld lagerten so viele Schwäne, dass ich sie gar nicht auf ein Foto bekam, ohne nur weiße Punkte zu haben.

Das Weiß leuchtete schon von Weitem auf dem satten Grün.

 

 

 

Ankunft in Zollbrücke...

Das "Theater am Rand" hat nun auch eine Kantine / Restaurant / Café / Bar namens "Randwirtschaft".

(links im Bild mit dem begrünten Dach und dem kleinen eckigen Turm)

 

 

 

Diese blaue Tür sollte man erst einmal nicht öffnen.... Heraus- oder Eintreten dürfte sehr sportlich sein ohne Treppe.

 

 

 

Der Storch war noch nicht da, er wird wohl noch 1 - 2 Wochen brauchen, bis er sein Nest bezieht.

Dabei ist es schon sehr nett mit einem Rasenteppich versorgt.

 

 

 

Mein Lieblingsmotiv.....

 

 

 

Die Bäume in der Oder an der Stelle, wo sich die Deichscharte befindet.

 

 

 

Sie sind recht ausgedünnt. Wenn sie wieder belaubt sind, sieht das wesentlich fülliger aus.

 

 

 

Das Wasser ist recht sauber.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In der Oder sind viele Strudel, dadurch hört man das Wasser oft recht laut.

 

 

 

Hier war auch der Biber am Werk...

 

 

 

Diese weiße Tonne wurde von dem sich dort gebildeten Strudel immer stark hin- und herbewegt, das war auch gut zu hören.

 

 

 

Kilometerstein auf dem Deich

 

 

 

Ein letzter Blick auf die Oder...

 

 

 

Auf der Rückfahrt sah ich neben der Straße Richtung Altreetz Tiere im Feld.

Mit vollem Zoom konnte man sie als Rehe erkennen.

 

 

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WOCHE 12/2017

Im Oderbruch

unterwegs

24.03.2017

 

 

 

 

 

 

An der Gedächtniskirche

Bah