Lüneburger Heide

 

 

September 2001

 

 

Eine Woche in der Heide hat uns gut getan. Aber die Zeit reichte längst nicht für alles, was die Heide zu bieten hat.

(Bitte Fotos zum Vergrößern anklicken)

 

Brunnen in Schneverdingen

Unser Ausgangspunkt war meistens Schneverdingen, dessen   Brunnen vor dem Rathaus uns ausgesprochen gut gefiel.

Auch die ewig lächelnde "Heidekönigin", mit der Leo hier ein  Zwiegespräch führt, war originell

Das Heidepaar :-))

 

Unsere erste Wanderung führte uns in die Osterheide, in der es eine ganze Reihe von Wanderwegen gibt. Es ist ein Landschaftsschutzgebiet, in der z.B. das Sammeln von Beeren und Pilzen nicht erlaubt ist, was wirklich pilzwütige Sammler aber nicht abhielt....

Osterheide  Osterheide Ein Weg führte uns zu einem See mitten in der Heide.
Osterheide  Osterheide

Schafstall in der Osterheide.          

Hin und wieder findet man in der Heide Schafställe für die legendären Heidschnuckenherden.

 

 

In der Osterheide befindet sich u.a. auch das Pietzmoor, eine 8000 Jahre alte Hochmoorlandschaft, durch die man auf kilometerlangen Pfaden und Bohlenstangen laufen kann. Nach Regentagen empfiehlt es sich jedoch, Gummistiefel dabei zu haben - sonst wird man, wie es uns geschah, zur Rückkehr gezwungen :-) 

 

Heidegarten Heidegarten In einem anderen Teil der Heide bei Schneverdingen, dem Höpen, befindet sich ein sehenswerter Heidegarten. Dort sind mehr als 40 verschiedene Heidepflanzen zu sehen. Da sie unterschiedliche Blütezeiten haben, blüht das ganze Jahr über immer irgend etwas... Unterwegs.... Im Höpen sind nicht nur jede Menge Menschen unterwegs, sondern auch schon mal ein Schäfer mit seinen Schnucken und Ziegen. In dieser Herde spielte ein Pony den "Leithammel" :-)

 

 

Wacholder Wacholderhain Bei Uetzingen erstreckt sich der Tietlinger Wacholderhain, ein malerisches Heidegebiet mit alten Wacholdern, Kiefern, Birken und Eichen und dem Hilligenberg, auf dem sich der rechts abgebildete Stein befindet. In diesem Gebiet fanden die Gebeine des Heidedichters Hermann Löns die letzte Ruhestätte. Gedenkstein reichlich rote Beeren am Baum...
Löns-Heide

 

 

Nicht weit davon entfernt, bei Ebbingen, gibt es das Naturschutzgebiet "Grundloses Moor". Beim Laufen hat man manchmal das Gefühl, daß der Boden schwankt. Das ist ein angenehmes Laufen :-) Inmitten des Grundlosen Moores befindet sich der "Grundlose See", der natürlich nicht unendlich tief ist... Am Wegesrand sah man allenthalben diese wunderschönen Exemplare von Giftpilzen, die einem vorkamen, als seien sie dem Märchenbuch entnommen.
Fliegenpilze !

 

 

An einem anderen Tag führte uns unser Weg auf den Wilseder Berg, mit 169,2 m Höhe die höchste Erhebung. Von dort hat man bei gutem Wetter einen wunderbaren Rundumblick und kann sogar bis nach Hamburg schauen (43 km Luftlinie).

Von diesem Berg aus begann Carl Friedrich Gauss mit der Vermessung des damaligen Fürstentums. Ein Denkmal auf dem Berg erinnert an den Mathematiker.

 

Blick vom Wilseder Berg Auf dem Heimweg begegneten wir wieder einmal einer Herde dieser Heideschafe, die auch noch gut schmecken :-) Heimweg.....
Blick vom Wilseder Berg Heidschnucken

 

Zum Abschluß noch ein Foto der Wasserspiele (begleitet durch Musik) im Vogelpark Walsrode, der uns durch die Vielzahl der Vögel sowie durch die gärtnerische Gestaltung beeindruckte. Trotz weniger guten Wetters und der schulferienfreien Zeit war der Park sehr gut besucht, was den Besuch in der Hochsaison sicher nicht ganz so angenehm macht...